Die Sopranistin Barbara Fuchs
wurde von Elisabeth Schwarzkopf ausgebildet. Mit Stipendien des
Migros- Genossenschafts-Bundes besuchte sie das Internationale
Opernstudio Zürich und debütierte als
«Blondchen» in Mozarts «Entführung». Sie
erhielt den ersten Preis für Liedgesang in der Meisterklasse
von Erik Werba am Salzburger Mozarteum. 1991 gewann sie als
Schülerin von Elisabeth Schwarzkopf den Förderpreis der
Stadt Salzburg für die virtuose Koloraturarie der Zerbinetta
aus Richard Strauss’ «Ariadne auf Naxos». Es folgte
ein Engagement an die Oper Frankfurt/Main, wo sie bis 2002 lebte
und neben der Zerbinetta und der Königin der Nacht auch die
Rolle der Helena in Reimanns «Troades» sang. Sie
gastierte mit den Partien der Konstanze (Entführung) Donna
Anna (Don Giovanni) und Lucia (Lucia di Lammermoor) von Donizetti
an der Semperoper Dresden, der Komischen Oper Berlin, der Deutschen
Staatsoper Berlin, den Opernhäusern von Köln,
Düsseldorf, Bonn, Stuttgart und Mannheim. Sie lebt heute in
Zürich, wo sie eine Sologesangsklasse am Liceo Artistico
unterrichtet. In der Schweiz war sie am Grand Théâtre de
Genève und am Theater Bern engagiert. Beim Festival in
Avenches war sie in «Carmen» als Frasquita zu hören.
2002 sang sie die Sopranpartie in Händels szenischer Ode
«L’Allegro, il Penseroso ed il Moderato», dirigiert
von Diego Fasolis, unter dessen Leitung sie 2004 eine CD mit Haydns
«Stabat Mater» einspielte. www.barbara-fuchs.com
Der Genfer Bariton
Fabrice Raviola studierte Gesang an der Musikhochschule Wien bei
Gerhard Kahry und Erik Werba. Nach Abschluss der Studien erhielt er
sein erstes Engagement ans Grand Théâtre de Genève
für die Produktion von Prokofiew’s «Liebe zu den
drei Orangen». Weitere Verpflichtungen führten den jungen
Sänger an die Theater von Angers, Nantes, Prag, Budapest,
London, Madrid, Lissabon, Lausanne und Zürich, wo er zuvor
auch Mitglied des internationalen Opernstudios war. Es folgte die
Zusammenarbeit u.a. mit namhaften Dirigenten, wie: Jeffrey Tate,
Horst Stein, Armin Jordan und Michel Corboz. Sein Opernrepertoire
umfasst Partien, wie Graf Almaviva, Graf Danilo, Figaro (Barbier
von Sevilla; Figaro’s Hochzeit), Belcore, Malatesta, und
viele mehr. Daneben hat er auch eine Vorliebe für Oratorien
und Lieder. Im Rahmen der Expo 98 in Lissabon nahm er an der
Welturaufführung der Oper «The White Raven» von
Philip Glass und Bob Wilson teil. Er ist ausserdem
regelmässiger Gast an den Opern-Festivals von Avenches und
Selzach bei Solothurn. Im Herbst 2004: Teilnahme an der
Welturaufführung der Oper «Il Tredeschin» von G.A
Derungs im Stadttheater Chur unter der Leitung von Mario
Schwarz.
Der Tenor Bernhard Hunziker
studierte Gesang an der Musikhochschule Zürich (Lehrdiplom
SMPV), und bei Paul Lohmann in Frankfurt/Main. Er erlangte an der
Musikhochschule München in der Meisterklasse von Ernst
Haefliger das Solistendiplom. Danach folgte ein Engagement an das
Internationale Opernstudio des Opernhauses Zürich. Weiter
absolvierte er am Institut für evangelische Kirchenmusik in
Zürich (Kantorendiplom) und an den Universitäten
Zürich und München (Musikwissenschaft) zusätzliche
Studien. Er besuchte Meisterkurse bei Peter Pears (England) und
Irwin Gage (Liedinterpretation) in Zürich. Er gewann
Studienpreise beim Migros- Genossenschafts-Bund, dem Schweizer
Tonkünstler Verein, der Kiefer-Hablitzel-Stiftung und
2000/2001 Förderpreise des Aargauer Kuratoriums. Neben der
regen internationalen Tätigkeit als Konzert-, Opern- und
Liedsänger hat Bernhard Hunziker verschiedene Schallplatten-,
CD-, Rundfunk-und Fernsehaufzeichnungen eingespielt. Er ist
musikalischer Leiter des Bach
Collegium Zürich, künstlerischer Leiter der
Kammermusikreihe «Geheimtipp am Mittag» in Zürich,
Dozent an der HMT (Hochschule Musik
und Theater) Zürich und Mitglied des Schweizer Verband der Gesangslehrenden
(EVTA).
In ihrer Geburtsstadt Bern besuchte
Anna Schaffner das Lehrerseminar. Anschliessend studierte sie am
Konservatorium Bern Sologesang; daneben absolvierte sie ein
Sportstudium und betrieb Spitzensport (Handball). Nach Erwerb des
Lehrdiploms studierte sie als Stipendiatin des
Migros-Genossenschafts- Bundes und der Kiefer-Hablitzel- Stiftung
an der Musikhochschule München zuerst bei Ernst Haefliger
später bei Brigitte Fassbaender. Abschluss mit dem
Solistendiplom. Es folgten Meisterkurse bei Elisabeth Schwarzkopf
und Dietrich Fischer-Dieskau. Nach ihrer Ausbildung war sie
während mehrerer Jahre Ensemblemitglied der Oper Bremen. Sie
sang dort unter Dirigenten, wie Pinchas Steinberg und Marcello
Viotti. Daneben entwickelte sie eine rege Konzerttätigkeit als
Oratorien- und Liedsängerin in Auftritten mit zahlreichen
bekannten Orchestern, Chören und Dirigenten in der Schweiz und
im Ausland. Gleichzeitig erfolgten verschiedene Engagements an
Opernhäuser und Rundfunkstationen. Sie wirkte mehrfach bei
Uraufführungen mit, so bei der Erstaufführung der Oper
«Anna Jenatsch» von Martin Derungs in der Titelrolle und
bei der Fête des Vignerons in Vevey mit dem Orchestre de la
Suisse Romande unter der Leitung von Fabio Luisi.